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Weiße Schweizer Schäferhunde

Der Weiße Schweizer Schäferhund wird international als Berger Blanc Suisse geführt und ist eine im FCI eingetragene Rasse seit 2003 (vorläufige Anerkennung) bzw. 2011 (endgültige Anerkennung). Es handelt sich also um eine eher junge Rasse. Im Gruppensystem der FCI ist der WSS oder BBS in der Gruppe 1 zu verorten – bei den Hütehunden und eben Schäferhunden.

Die Rasse entwickelte sich aus den Deutschen Schäferhunden heraus, bei denen die Farbe weiß schnell unerwünscht war. In Kanada wurde der Weiße Schäfer jedoch bald anerkannt und reiste 1970 in die Schweiz – dieser erste Rüde „Lobo“ wird heute als eine Art Stammvater angesehen. Kurz darauf (1991) wurde die Rasse auch erstmals in der Schweiz eingetragen, was dazu führte, dass wir heute den Namen „Weißer Schweizer Schäferhund“ verwenden.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD

Kräftiger, gut bemuskelter, mittelgroßer, steh-ohriger, stockhaariger oder langstockhaariger weißer Schäferhund von gestrecktem Format, mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonischen Körperumrissen.

WICHTIGE PROPORTIONEN

Mäßig langes Rechteckformat. Verhältnis Rumpflänge (von der Bugspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) zu Widerristhöhe - 12:10.

Die Distanz  vom Stopp  bis  zum Nasenschwamm ist geringfügig größer als die vom Stop bis zum Hinterhaupthöcker.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN)

Lebhaftes und ausgeglichenes Temperament, bewegungsfreudig, aufmerksam mit guter Führigkeit. Von überwiegend freundlicher, aber unaufdringlicher Kontaktbereitschaft. Hohe soziale Kompetenz und Bindungsbereitschaft.  Niemals ängstlich oder inadäquat aggressiv. Ein freudiger und gelehriger Arbeits- und Sporthund mit Potenzial für vielseitige Ausbildungen. Hohe soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit lassen eine ausgezeichnete Integration in das soziale Umfeld zu.